Versuche mit genmanipulierten Mais bei Dachwig

Im Frühjahr 2005 sollten bei Dachwig Versuche mit genmanipulierten Mais stattfinden!

Informationen dazu

Organschäden durch Genmais bei Ratten nachgewiesen

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft

Die TA vom 4.März 2005 teilte dazu folgendes mit:

Kein Anbau von Gen-Mais bei Dachwig

DACHWIG.
Der geplante Anbauversuch von gentechnisch verändertem Mais auf Flächen bei Dachwig ist laut Bundessortenamt gestern abgesagt worden. Bis zu dem Aussaat-Termin im Mai könnten die Genehmigungen nicht rechtzeitig eingeholt werden, so die Behörde als Begündung. Für die Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Fristen für die Absprache mit den Eigentümern der Nachbarflächen sei es in diesem Jahr zu spät. Ob das Vorhaben ein Jahr später verwirklicht wird, steht noch nicht fest. Der Anbau von Gen-Mais stieß unter anderem auf die Kritik der Günen in Thüringen.

Stellungnahme Kreisverband Gotha dazu

Pressemitteilung von Dr. Frank Augsten


Genmanipulierter Weizen in Friemar!


Im Frühjahr 2003 sollte in Friemar genmanipulierter Weizen im Freiland angebaut werden.

Wir bedanken uns bei den Aktivisten von Greenpeace für ihr Engagement zu Verhinderung dieses Vorhabens!
Folgende Neuigkeiten stammen aus der Wochenmail von unserer Fraktionsvorsitzende
der Bundestagsfraktion Katrin Göring-Eckardt vom 9. April 2003:
Die Genehmigung des Robert-Koch-Instituts in Berlin für den Anbau genmanipulierten Weizens in Friemar bei Gotha war schon fast hinfällig: Stunden vorher hatten Greenpeace-Aktivisten auf dem betroffenen 30 mal 40 Meter großen Acker Bioweizen gesät, die Firma Syngenta, die erstmals in Deutschland auf freier Fläche genveränderten Weizen testen wollte, wird sich nun vermutlich von ihren Plänen verabschieden.

Wir begrüßen einen solchen Rückzug, schließlich stellt die Genehmigung dieses Freisetzungsversuchs in unseren Augen eine sehr bedenkliche Entwicklung dar. Versuche im Freiland könnten der erste Schritt hin zu einem kommerziellen Anbau sein. Problematisch ist, dass aus den uns zugänglichen Quellen nicht hervorgeht, welches spezifische Gen in die Pflanze eingebaut worden ist und aus welchem Organismus es stammt. Im vorliegenden Fall war Transparenz kaum gegeben. Hinzu kommt, dass die Aussaat von genmanipuliertem Weizen auch die Nachbarn der betroffenen Fläche gefährdet. Über weite Entfernungen sind so genannte Einkreuzungen von gentechnisch veränderten Pollen möglich. Doch nicht nur für die Anlieger, auch für die gesamte Landwirtschaft können wir keine Vorteile erkennen: Der Einsatz von Gentechnik führt auch zu einer immer stärkeren Abhängigkeit der Bauern von der Agro-Industrie. Mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln würde lediglich die weitere Industrialisierung der Landwirtschaft befördert. Wir aber wollen weg von Lebensmittel-Massenproduktion, hin zu einer ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Produktionsweise.
Folgende Neuigkeiten stammen aus der Wochenmail von Landessprecherin Astrid Rothe vom 18. April 2003:
In Thüringen ist allen Gentechnik-GegnerInnen in Nahrung ein großer Erfolg gelungen: Der Freisetzungsversuch von Gen-Weizen in Friemar wurde gestoppt, die Firma syngenta hat aufgegenben, dieser Erfolg ist sicherlich maßgeblich der dspektakulären Greenpeace-Aktion zu verdanken, bei der Bio-Getreide auf der Fläche ausgebracht wurde, ein Dank aber auch an alle anderen Verbände und Einzelpersonen, die sich diesem Ansinnen entgegen stellten.

Die Patentstrategie von Monsanto


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