Geplante Umgehungsstrasse "Steinforst"

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Es geht um die geplante Umgehungsstrasse, welche von Waltershausen nördlich der Eisenbahn vorbei am Gleisdreieck durch die Hardt die alte Steinforst-Strasse treffen soll. Entlang dieser soll sie dann Friedrichroda am Bahnhof erreichen. Großansicht
Auf den folgenden Bildern ist der untere Teil der alten Steinforst-Strasse abgebildet, welche vom Bahnhof Friedrichroda nach Cumbach führt

Unsere Stellungnahme

Der Kreisverband Gotha Bündnis90/Die Grünen steht weiterhin dem Neubau der Straße "Steinforst" verbunden mit der Hardtquerung ablehnend gegenüber. Der Eingriff in die Natur steht in keinem Verhältnis zu dem erreichbaren Zweck - Entlastung der Stadt Friedrichroda. Gegenüber dem ersten Entwurf der Trassierung stellen die Vorschläge des Waltershäuser Bürgermeisters (Hardtquerung durch ein Naturschutzgebiet, Streuobstwiesen und Flächennaturdenkmal) eine gravierende Verschlechterung für die Umwelt dar. Im Übrigen war es der Waltershäuser Bürgermeister, der in den Jahren zuvor noch anmahnte, ob es denn unbedingt "dieser Fleck Erde sein müßte, der für die Umgehungsstraße der Stadt Friedrichroda unbedingt erforderlich wäre." Der Kreisverband Gotha erinnert Herrn Brychcy gern an seine Worte. Nach wie vor sind wir der Ansicht, dass ohne ein nachhaltiges Verkehrskonzept, dass auch den ansässigen ÖPNV berücksichtigt und stärkt, der Neubau der Trasse allein die Probleme nicht lösen werde. Der Kreisverband sieht hier die Gefahr, dass durch den Neubau der Verkehr verbunden mit den Belastungen nicht verrringert sondern eher erhöht werde. Aus diesen Gründen sprechen sich die Mitglieder des Kreisverbandes gegen dieses Verkehrsvorhaben aus.
Argumente für den Neubau
  • Bei Stillegung der Strasse von Schnepfenthal nach Friedrichroda eine erhebliche Verbesserung der Wohnqualität vieler Anwohner und starke Beruhigung für das Rhönklinikum

  • Renaturierung und Beruhigung des Badewasser-Talgrundes

Argumente dagegen
  • Zerstörung bislang ungestörter Naturflächen
    In der Hardt kommt ein Vielzahl seltener Arten vor. Unter anderem die Mehlbeere Sorbus decipieus, ein Endemit, eine Form, welche es so nirgend auf der Welt gibt, außer diesem Vorkommen hier bei Waltershausen.

  • Der Badewasser-Talgrund bleibt durch Bahnen beeinträchtigt

  • Die Maßnahmen kosten erhebliche Steuergelder

  • Der sehr schlechte Zustand vorhandener Strassen läßt erst einmal deren Instandsetzung geboten erscheinen

Lassen Sie uns Ihre Meinung wissen!

Homepage Kreisverband Gotha - Bündnis 90/Die Grünen

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